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Memorandum vorgestellt: „Familie und Arbeitswelt – die NEUE Vereinbarkeit"

24.09.2015 Kommentare (1)

Auf dem Vereinbarkeitskonvent „Familie und Arbeitswelt – die NEUE Vereinbarkeit" haben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack das gleichnamige Memorandum vorgestellt. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und damit für die Familien und die Wirtschaft. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Wirtschaft und Gewerkschaften einen bemerkenswerten Konsens für eine NEUE Vereinbarkeit zu erreichen. Mütter und Väter müssen die Möglichkeit haben Beruf und Familie tatsächlich zu vereinbaren. Dafür brauchen wir gute und verlässliche Kitas, Ganztagsschulen und eine neue Arbeitskultur, die auch Zeiten für Familien mitberücksichtigt, das heißt innovative Arbeit smodelle und Rahmenbedingungen auf der Höhe der Zeit für alle: für Männer und Frauen als Eltern, Alleinerziehende, getrennt Lebende oder Pflegende." Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer: „NEUE Vereinbarkeit bedeutet für mich, dass es gelingt, die Wünsche der Beschäftigten und die betrieblichen Anforderungen bestmöglich miteinander zu verbinden. Da jede Familie und auch jeder Betrieb spezifische Bedürfnisse hat, gilt es, individuelle und passgenaue Lösungen vor Ort zu finden. Erfolgreiches berufliches Engagement kann nur gelingen, wenn Eltern ihre Kinder gut versorgt wissen. Deshalb brauchen wir hochwertige, bedarfsgerechte und bezahlbare Ganztagskitas und Ganztagsschulen. Die Anstrengungen der Unternehmen können nur Wirkung entfalten, wenn die Politik geeignete Rahmenbedingungen schafft."

Leitsätze zur NEUEN Vereinbarkeit

Anlässlich des Vereinbarkeitskonvents unterzeichneten die Bundesfamilienministerin und die Spitzenvertreter der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände die Leitsätze zur NEUEN Vereinbarkeit und bekräftigten damit ihr Engagement für eine neue Qualität der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit dem Memorandum haben sich die Partner aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf zehn Leitsätze verständigt, die zeigen, wie sich die Partner den Herausforderungen der Zukunft stellen wollen. Dabei geht es um die Bereiche Kinderbetreuung, Arbeitszeiten und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. NEUE Vereinbarkeit bedeutet: NEUE Vereinbarkeit zielt auf die Modernisierung der Arbeitskultur hin zu einer familienbewussten Arbeitszeitgestaltung für Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen, die Beschäftigten mehr Optionen bei der Arbeits- und Lebensgestaltung gibt. NEUE Vereinbarkeit zielt auf das gemeinsame Verständnis, dass Familiengerechte Arbeitsbedingungen einen wesentlichen Beitrag zu einer Nachhaltig erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung leisten. Angesichts der abnehmenden Zahl an Fachkräften können mit der NEUEN Vereinbarkeit zusätzliche Potenziale erschlossen werden – nicht zulasten der Familien, sondern im gegenseitigen Einverständnis, dass berufliche und familiäre Verantwortung gleichwertig nebeneinander stehen.

Das Memorandum wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie" erarbeitet. Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie" wird im Rahmen des Programms „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Mehr Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie unter www.bmfsfj.de und www.erfolgsfaktor-familie.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 21.9.2015

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Kommentare (1)

  • Schwarz B.:
    08.10.2015 um 16:54 Uhr

    Leider fehlt in dem Gremium meiner Meinung die wichtigste Gruppierung:
    wer vertritt die Lobby der Kinder? Es fehlen Sozialpadagogen, ErzieherInnen und Psychologen.

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